Das flüssige Gold

Ich liebe das Reisen, es ist ein unbeschreibliches Gefühl, aber Freiheit und grenzenlose Möglichkeiten würde es wohl passend beschreiben.Es ist eine unglaublich starke Passion, dennoch gibt es ein paar Dinge die ich immer vermisse, wenn ich unterwegs bin. Meine Familie, meinen liebsten Coffeeshop am Ende der Straße und ob ihr es glaubt oder nicht, meinen Entsafter.

Ja klingt eher schräg, aber wenn ich zu Hause bin, habe ich die Angewohnheit mir jeden Morgen einen Obst- und Gemüsesmoothie machen, samt Leinsamen, Sojaprotein und Chiasamen. Nein ich bin keine die diesen Trend bewusst mitmacht, ich mache das schon seit Jahren, da war dieses „Superfood“ noch gar nicht so hipster. Ich habe damit angefangen, weil ich immer so oft krank war, von Angina bis Lungenentzündung war alles dabei, wenn ich mal 2 Wochen am Stück gesund war, war das schon ein kleines Wunder. Nach einem Bluttest beim Arzt wurde dann klar, dass mir so gut wie alles im Blut fehlt, von Vitamin A bis Zink.

Nachdem ich bis heute kein Obst und Gemüsefan bin sondern eher der Fastfood Junkie, ist die flüssige Form der Vitamine die beste Lösung. Seitdem pfeif ich auf die Grippeimpfung, gehe im Winter in kurzem Kleider fort und werde nicht mehr krank. Abgesehen von diesem obligatorische Schnupfen im November, ist mir bisher nichts schlimmeres passiert. Daher fehlt mir mein Entsafter sehr. Klar wenn ich unterwegs bin, gibt es überall Saftbars und Smoothies zum Kaufen, aber das ist nicht dasselbe. Zuhause in der Küche die ich kenne, meine Geräte und es ist alles so vertraut. Erst wenn man lange unterwegs ist merkt man, wie einem diese Kleinigkeiten fehlen, wie meine Mama, die sobald ich den Entsafter einschalte in der Küche herumschleicht wie eine Löwin die auf ihr Beute wartet, mit der Aussage: „Kind es wer so viel besser du würdest das Obst und Gemüse einfach essen und nicht pürieren“, ja ich weiß sie meint es gut aber ich bin 25 Jahre alt, ich denke ich bin alt genug um zu wissen in welcher Form ich die Nährstoffe zu mir nehme. Zudem schmecken die Säfte echt lecker und es gibt auf Entsafter-Center.de mehr als genug Rezepte zum ausprobieren.

Aber wenn ich dann wieder lange unterwegs bin fehlen mir ihre Standpauken sehr. Das ist eben der Preis der unbegrenzten Möglichkeiten. Daher ist es immer wieder schön nach Hause zu kommen, anstrengend aber schön. Familie, Kaffee und mein geliebter Entsafter, diese Dinge würde ich gern auf meinen Reisen einpacken. Deswegen schaue ich, dass ich so oft es geht, einen Zwischenstopp in meiner wunderschönen Heimatstadt Nürnberg einlege. Man lernt es wirklich zu schätzen.

 

Eure Sabine

 

PS: Mein erster Blogeintrag! Yeah 🙂